Dienstag, 18. Juli 2017

*ritsch-ratsch* Socken fertig... *denkste*

Schon immer wollte ich mal ausprobieren, auf der Strickmaschine zu stricken. "Leider" hatte niemand in der Verwandtschaft eine...
Da Strickmaschinen schon seit etlichen Jahren nicht mehr produziert werden (ok, eine Firma gibt es noch), aber noch viele ungenutzt auf Dachböden herumdümpeln, wollte ich einer ein neues gutes Zuhause geben.

Die Recherche hat lange gedauert (Vor- und Nachteile der Modelle abgewogen...) , aber schließlich habe ich mich für eine Brother entschieden. Denn für Brother und Pfaff gibt es noch genügend relativ erschwingliche Ersatz- oder Zubehörteile.

*Natürlich* habe ich mir als erstes Strickobjekt gleich Socken ausgesucht. Ich liebe Wollsocken. Wenn ich die Socken jetzt auf die Strickmaschine umrechne, sind diese echt teuer *lach*...
Dank dieses TOLLEN Youtube-Videos (das ich bestimmt 15 mal geguckt habe) und der supernetten Besetzung der Facebook Strickmaschinen Gruppe (und meiner unaufhörlichen unglaublichen Geduld *ja, echt*), sind diese wundervollen Socken entstanden. Ich liebe sie. Leider sind sie 2 Nummern zu groß *grumpf*... Aber ich werde sie irgendjemandem schenken, der sich hoffentlich drüber freut.
Ich hätte nie gedacht, dass mich eine "Handarbeit" so an meine Grenzen bringen kann. Ich habe ein 300 Jahre altes Fachwerkhaus saniert, 70 qm Kopfsteinpflaster verlegt, gemauert, gefliest, verputzt, Dach gedeckt, Pool ausgebaggert usw. Aber eine Strickmaschine zwang mich fast in die Knie. Eine "popelige" Strickmaschine, ist es denn zu glauben? Es war ungelogen die größte Herausforderung meines Lebens! Nein, ich übertreibe nicht. Aber es macht Spaß und wir werden gute Freunde.
Ich habe jetzt schon Angst, mal eine längere Strickpause einzulegen (in der Regel habe ich immer so Phasen, in denen ich mal nähe, dann wieder Stempel coloriere usw.).
***
Habe grade noch die Strickliesl "gepimpt" (Katze von Tintenrebell).


Sonntag, 26. März 2017

*yeyyyeyyyey*... endlich ist er da... (+ Anleitung Vinyl plotten/Digistamps im Inkjet-Drucker)

der Donut-Fuchs von Tintenrebell. Als ich ihn damals sah *hachzzzz*, musste ich gleich mal betteln gehen, damit der Fuchs auch als Plottdatei zu haben ist *lach*. Ich sah ihn und wusste, er muss unbedingt auf meine Küchenmaschine. Schön, wenn man durch Kleinigkeiten so unglaublich inspiriert wird. Und *tadaaah* ich war nicht die Einzige, die so gedrängelt hat...

Aber guckt selbst...

Tipp: Fragile Plotterdateien ganz einfach entgittern

Ich mache ja gerne solchen "Fuddelkram", je kleiner desto lieber. Und ich zeige Euch mal, wie man am besten mit Vinyl (DC-Fix) umgeht, wenn alles dünn und zerbrechlich ist (auch Schriften):
  1. Motiv ausplotten (mein Messer steht auf 1 oder höchstens 2, Sil-Einstellung: Sil Vinyl).
  2. Auf die nicht klebende Seite des Vinyls wird Übertragungsfolie* aufgerakelt. *Ich benutze dafür die transparenten leicht klebrigen Abfallstücke von Vinyl, das auf Stoff geplottet wird. 
  3. Motiv umdrehen, Vinyl-Schutzfolie abziehen und jetzt entgittern. (Normalerweise nehme ich ein Zahnarztwerkzeug, aber hier sind die Linien so fein, dass ich eine Stecknadel genommen habe). Passt auf, dass Ihr mit den Fingern nicht die Klebefolie berührt, es soll ja später noch ausreichend kleben.
  4. Alles, was mir zu "fuzzelig" ist, lasse ich dran! Das wird später direkt auf dem Objekt entgittert. 
  5. Zu beklebendes Objekt mit Alkohol entfetten.
  6. Motiv fest aufrakeln. (Ich nehme dazu alte Bank- oder Kundenkarten)
  7. Übertragungsfolie abziehen.
  8. Alles, was nicht zum Motiv gehört, mit dem Entgitterungswerkzeug entfernen.
  9. Nochmals feste mit dem Rakel drüber, dabei das Rakel aber waagerecht zum Motiv halten (damit man nichts abschubbert - siehe bei mir das "p" auf der Küchenmaschine - da war ich etwas übermütig *räusper* *mitdemfingernagelzurechtschieb*).

Plotterdateien aufbügeln und mit Copics ausmalen

Und ich habe mal etwas - für mich - Neues ausprobiert... Ich habe eine Stofftasche mit den Umrissen beplottet und mit Copics ausgemalt. Ging überraschend gut. Da die Copics ja sehr "saftig" sind, darf man nicht ganz an den Rand malen, sonst läuft die Farbe drüber. Ich hatte Metallfolie drunter gelegt, damit die Farbe nicht auf die andere Seite der Tasche durchdrückt. So im Nachhinein wäre ein Stück saugfähige Unterlage (Papiertaschentuch) auch nicht schlecht gewesen :). Mache ich das nächste mal. Zum Schluss nochmal alles in die Bügelpresse, damit auch alles brav waschmaschinenfest ist.
Dann hoffe ich mal, dass die Beschenkte sich freuen wird :) :)...


Tipp: Digistamps trotz Tintenstrahldrucker mit Copics colorieren (ohne dass etwas verschmiert)

Ich liebe Hörbücher. Ihr auch? Mit fernsehen kann ich oft nichts anfangen, weil mich das doof davor rumsitzen (und dabei nichts tun) irgendwie schwer fesseln kann. So höre ich Hörbücher bei vielen Gelegenheiten wie bügeln, basteln, aufräumen... Dasitzen, lauschen, Kaffee und gemütlich ein Digistamp ausmalen, wie zum Beispiel heute Morgen...

Ich habe nur einen Tintenstrahldrucker. Je nach Modell bzw. Tinte ist diese nicht wasserfest bzw. alkoholmarkerfest. Das ist natürlich doof. Ich habe stundenlang recherchiert, habe auch schon mit einem Laserdrucker geliebäugelt. Aber erstens muss er dickes Papier verarbeiten können (und das tun die unter 100 Euro monochrom Modelle nicht) und zweitens liebe ich meinen HP-Tintenstrahldrucker, weil er niemals rumzickt -> wenn man ihn nach 4 Wochen einschaltet ist die Tinte immer noch nicht eingetrocknet, er druckt brav und perfekt alles und immer. Egal, wie dick mein Papier ist (und er wird bei mir diesbezüglich ganz schön gefordert). Und für 2 Drucker ist in meinem Leben einfach kein Platz (so wichtig ist mir das nicht ;).

  • Also... es gibt Tinten (aber nicht die Original HP), die sind alkoholmarker- und wasserfest (Sharp Drucker sollen dazugehören; auch einige Nachfülltinten/Generika - da muss man sich wohl durchtesten, denn die Mitarbeiter in den Nachfüllstationen können einem darüber oft auch keine Auskunft gehen). 
  • Laserausdrucke sind natürlich immer alkoholmarker- und wasserfest.

Ich habe Folgendes probiert und es funktioniert. Mein Ausdruck ist zwar weiterhin nicht wasserfest, ABER ich kann ihn mit meinen Copics ausmalen, ohne dass etwas verschmiert:
Bügeln. Bügelt den Ausdruck so heiß es geht. Es funktioniert!
Also dann los...

Freitag, 10. März 2017

Herzallerliebstes Schächtelchen geplottet...




Ich hoffe, die Beschenkte freut sich drüber. Mir gefällt's.
Stempel von C.C. Designs, Schächtelchen aus dem Sil-Store, colociert mit Copic-Markern

Sonntag, 26. Februar 2017

Aus alt mach neu...

Holz-Kerzenständer von Action. Nicht alt, aber vorher eeecht hässlich.
Die Weinkiste (oben) und das Teil mit den 5 Schubläden habe ich vom Sperrmüll gerettet. Das Schubladendings wurde 3 Tage vom Schnee berieselt, ehe ich mich getraut habe, anzuhalten. Leider war es dann etwas verzogen und ich musste es erst wieder in Form zwingen :). Schade, dass man Sachen aus Massivholz einfach so wegwirft. (Hier stellen die reichen Leute alles raus -> sogar supertolle Sportgeräte. Die könnte man doch wenigstens irgendwohin spenden, das würde viele Menschen freuen und wäre toll für die Umwelt -> na ja...).
Jetzt wohnen meine Stampin Up Stempel in der Weinkiste.
Und dieses Regal ist ideal für meine Bastelsachen. Die Stampin-Up Stempelkissen sind blöde zu stapeln und wenn sie nicht links und rechts gehalten werden, fallen sie wild durcheinander. Ihr kennt das ja... Außerdem liebe ich diese kleinen Sortierkästen von VBS. Da ist Platz für Brads, Ösen und Embellishment aller Art. Ist ja nicht so als hätte ich nicht 138 Schubläden *räusper* in meinem Bastelzimmer, aber ich habe diese Sachen gerne griffbereit, das inspiriert mich. Manchmal ziehe ich eine Schublade auf und denke *aaaahhhh das habe ich ja auch noch*... Also dann lieber direkt neben dem Basteltisch.
Übrigens, das Regal ist ein echtes Upcycling, denn vorher war es ein (schwarzer) Einsatz unseres Nobilia-Küchenhochschranks. Den haben wir nie benutzt aber er ist aus Buche und ich wollte ihn deshalb nicht wegwerfen. 
So sahen Weinkiste, der Küchenschrankeinsatz und der Kerzenständer vorher aus. Es lohnt sich wirklich, Sachen aus Holz einfach anzustreichen. Für mich sehr entspannend, ich höre nebenbei Thriller-Hörbücher...

Dienstag, 21. Februar 2017

*kurbel kurbel* Back to the Roots - Bigshot

Eigentlich bin ich ja eher der Handwerker und finde es sehr entspannend, Sachen von Hand zu basteln. Deshalb habe ich auch meine Bigshot nicht hergegeben...
Und ich bin eeecht lange herumgeschlichen um die Die-Namics Blueprint Tag builder. Aber siehe da, in England gab's die dann auch noch gleich 10 Euro billiger *yeyy*.
Die Stempel habe ich ausgeschnitten mit der ScaNnCut.






Sonntag, 15. Januar 2017

Das Morgengrauen... die Bürotasse :) *schmacht*

Ich gehöre ja zu den Selbermachern... Leider *lach*. Das kostet nämlich ganz schön viel Mühe und Zeit. Trotzdem lernt man damit auch seine Software sehr gut kennen, wenn man selbst Schächtelchen und sowas zaubert. Ich gebe zu, ich ziere mich etwas davor, viel Geld für Plotterdateien auszugeben (die ich ratzfatz selber herstellen kann, denn ich stehe auf "Statements" und die kann ich auch mal eben ... so in ner Stunde oder zwei oder drei... selber schreiben. Außerdem habe ich so viel Geld in Stickdateien investiert, die ich noch nicht mal gestickt habe -> gekauft, als ich Ideen hatte und dann nicht zum Sticken gekommen. Nun werde ich erst dann kaufen, wenn ich auch zum Plotten komme.).
Aber wenn mich eine Datei umhaut, DANN sieht das anders aus. Ich habe vor Kurzem so einen Shop entdeckt, den muss ich Euch mal zeigen... SO goldige Sachen, genau mein Ding. Die liebe Tintenrebell hat bei Facebook diese GENIALE Katze zur Verfügung gestellt und obwohl ich ja kein Katzenfan bin sondern Hundefrauchen, saß ich schmachtend vor der Katze und mir schossen grade so die Ideen durch den Kopf (und so muss es sein bei Plotterdateien).
Also entstand heute morgen gleich meine neue Bürotasse :)...
Ganz lieben Dank für diese wundervolle Grafik.

Leider hatte ich nur noch eine rosa Tasse da und ich dachte, das würde nicht wirken, tut es aber...
Habt Ihr Fragen zur Verarbeitung? Schreibt mir einfach...
***
Schade, schon zu dunkel für ein gutes Foto des Bonbonglases... Come to the dark side. We have candy! :)
***
So, nun habe ich auch der Cameo endlich einen Plot verpasst. Mensch, das Vinyl klebt ja da wie hölle auf Kunststoff... hätte nen Ticken höher gekonnt *kritischguck*... Aber ich glaube, das krieg ich nie wieder ab ;).

Mein(e) Plotter und ich: Cameo 3 und Brother ScanNCut CM900 im Vergleich

Da sich immer wieder Leute die Frage stellen, was denn an diesem oder jenem Gerät besser sei, habe ich jetzt mal eine Auflistung gemacht, was ICH so besser an dem einen oder anderen finde...

Cameo 3

Positives (im Vergleich zur ScanNCut)

  • Man kann die Schneidematten selbst machen, das spart viel Geld. Ich nehme hierzu selbstklebende Lampenfolie von VBS-Versand. 
  • Umfangreiche Software (mit der einige Probleme haben, die wenig Computerkenntnisse haben, da die Software wirklich viele Funktionen hat).
  • Gratisdownload in Höhe von 25 Euro.
  • Im Store gibt es wundervolle Dateien.
  • Ist preiswerter.
  • Hat kleine Ablagefächer für Werkzeug, Stifte, Messer, Spatel usw. (Das fehlt bei der ScanNCut komplett -> doof.)
  • Kann auch länger... (theoretisch)
    Ich habe probiert, mit der Cameo Folie direkt ohne Schneidematte zu schneiden, was überhaupt nicht gut geklappt hat (und man muss Glück haben, wenn die Schneideleiste des Cameos nicht zerschnitten wird, weil wenn man "abbrechen" drückt, schneidet er erstmal seine Linie fertig). Ich wollte am Badfenster statische Folie mit 5 ausgeschnittenen Blümchen aufbringen. 80 cm x 20 cm. Der Längsschnitt hat super geklappt, aber beim ersten Querschnitt hat das Messer die Folie gegen den Uhrzeigersinn verschoben... So ging es mir insgesamt 4 x. Ich wollte dann nur die Blümchen innerhalb meines Rechtecks ausschneiden und dachte, dass ich dann den Rand halt mit der Schere oder dem Cutter schneide - ist ja nicht so schwer. Aber nach 3 Blümchen war Schluss, das Messer hat die Folie wieder verschoben. Fazit: 1 Rolle statisches DC-Fix für die Tonne *jammer* und hochgradig frustriert.  Ich habe mir jetzt einen Rollo für das Fenster bestellt *lach*. Aber falls ich mal wieder was Längeres plotten möchte, klebe ich mir auf jeden Fall 2 oder 3 Schneidematten als Unterlage zusammen. 

Negatives (im Vergleich zur ScanNCut)

  • Scanfunktion gibt es nicht. Prints/Stempel ausschneiden ist aufwändig und fehleranfällig.
    Bei der Cameo gibt es 2 Varianten: Print+Cut, da wird ein Blatt mit Passmarken und Motiven ausgedruckt. Da hat man sehr viel "Materialverschwendung", weil die Passmarken nicht in den Ecken sitzen und man soundsoweit vom Rand weg sein muss. Außerdem schneidet es die Motive nach unten hin immer schlechter (nicht konturgetreu). Ich bin ein Pingel und hätte es dann natürlich auch gerne um die Kontur herum ausgeschnitten und nicht versetzt. Dazu ist er ja da, der teure Plotter. 
    Die Pixscan-Matte habe ich auch, aber noch nicht probiert, weil mir das zu umständlich ist (man muss das Gerät erst kalibrieren usw., das habe ich mit der Cameo 2 schon hinter mir und jetzt eeecht keine Lust mehr drauf ;). Man muss das Motiv scannen oder fotografieren und dann einlesen. Dann kommt es wieder auf die Lichtverhältnisse und Aufnahmewinkel an, ob das so alles klappt, usw.
  • Bluetooth:
    Beim Cameo 3 funktioniert die angepriesene bluetooth-Funktion noch nicht richtig (Windows) und beim Mac nur mit bluetooth 4.0. Zudem kann man das notwendige Firmware-Update nicht über Mac aufspielen, wenn im Mac kein bluetooth 4.0 vorhanden ist (Abhilfe könnte ein bluetooth Stick über USB-Anschluss sein, wurde bei Facebook herausgefunden..., aber einige sagen auch, dass W-Lan und bluetooth sich da in die Quere kommen). So oder so, es funktioniert wohl noch nicht einwandfrei, da Schneidaufträge irgendwann abgebrochen werden.*** edit - ich habe einen Bluetooth-Stick für die Cameo bei Amazon gekauft, der allerdings mit meinem Mac nicht funktioniert hat, trotz mühevoller Installation (beiliegende Mini-Disk kann man im iMac nicht abspielen und es waren noch weitere Einstellungen nötig, da halfen die Beschreibungen der Amazonkunden).***
  • Handbuch fehlt, E-Mail-Support *gääähn*...

Brother ScanNCut CM900

Positives (im Vergleich zur Cameo)

  • Die Scanfunktion ist unbezahlbar (Fotos siehe unten). Man kann einfach Papierreste verwerten und "punktgenau" auf seinen Untergrund plotten. Außerdem genau Stempelmotive oder ausgedruckte Sachen ausschneiden. Einfach einscannen. Fertig. Oder Materialreste auf die Matte pappen, einscannen und die Motive in der Software drüberlegen.
    *** edit***
    Die Scanfunktion geht mit Aquarellpapier (es ist nicht einmal besonders rau) eher schlecht. Gestern saß ich eine halbe Stunde, um meine schwarzen Ausdrucke auszuschneiden. Die Linien sind noch nicht einmal sehr dünn. Meine Grafik hatte aber sehr viele Linien (innen), vermutlich hängt es damit zusammen. Einfache Stempelabdrücke auf Aquarellpapier mit wenig Linien innen gehen besser. Bzw. ich habe den selben Ausdruck dann nochmal auf normalem Papier gedruckt, das hat er anstandslos genommen...
  • Er hat W-Lan. Super. Funktioniert. Immer. Automatisch, ohne manuell verbinden zu müssen.
  • Kommt mit einem tollen Handbuch. Da werden auch so Sachen erklärt wie "Klebe erstmal ein Eckchen Deines Materials auf die Matte um zu testen, ob es auch wieder abgeht"... Ich glaube, die Hälfte aller Cameo-Besitzer hat erstmal eine "ruinierte" Schneidematte + Material, weil das Papier draufklebt und nicht mehr abgeht.
  • Die mitgelieferten Schneidematten sind vom Material her dicker und wertiger. Auch das Gerät sieht hochwertiger und peppiger aus (na ja, bei dem Preis... ;).
  • Die Messerklingen kann man einzeln + billiger kaufen als bei der Cameo. Das spart Geld + Abfall. Aber das fällt meines Erachtens nicht sehr ins Gewicht, da die Messer sich kaum abnutzen. Ich habe eines für Vinyl und ein separates für Papier und die sind noch so scharf wie am ersten Tag. (Beispiel: Deep Cut Blade Cameo 20 Euro, Brother 10 Euro!)
  • Das Gerät arbeitet autark, man braucht theoretisch nicht damit an den Computer. Aber von dort aus geht es besser, machen wir uns nix vor ;). Aber man könnte den Plotter mit auf einen Markt nehmen und Kunden direkt dort "bedienen".
  • Hat mehr Druck und kann mehr Materialien schneiden. Materialien bis zu 1,5 mm Höhe (Cameo nur 0,5 mm)
  • Er ist sehr viel schneller als der Cameo.
  • Er ist kleiner/kompakter. 
  • Kann auch prägen.
  • Hat auch wundervolle Gratis-Dateien im Store.
  • Die Führung für die Matte ist viel besser. Man kann nichts falsch machen, sie wird immer an der selben Stelle vertikal eingezogen. Außerdem ist die Halterung unter der Matte besser (bei der Silhouette ist es etwas gakelig).
  • Umsteiger können ihre Silhouette-Dateien konvertieren und weiternutzen *yey, sonst hätte ich das nicht gemacht*...
  • Er kann *.svg-Dateien lesen. Beim Cameo bräuchte man, falls man dies möchte, die Designer-Edition (so um die 25 Euro bei Etsy USA).
  • Ich habe den Plotter bei Nähpark gekauft. Die haben den wundervollsten Service, den man sich vorstellen kann. Und wenn man mit dem Gerät nicht zufrieden ist, kann man es zurückgeben.

Negatives (im Vergleich zur Cameo)

  • Dass der Plotter *.PES-Dateien einlesen kann ist ... na ja, sagen wir mal, nur die halbe Wahrheit. Die Dateien müssen zunächst vorbereitet sein (extra Software), meine über Jahre gesammelten Dateien gehen also schonmal nicht. Schade. 
  • Die Maximallänge der Schneidematte ist auf 60 oder 65 cm beschränkt.

So, falls mir noch was einfällt (oder Euch), ich ergänze gerne meine Liste.

Hier ein Beispiel: Stempelmotiv mit der ScaNCut ausgeschnitten, 1 mm Rand (einstellbar), Aquarellpapier. Perfekt, oder?


Vorher coloriert und dann ausgeschnitten:
Links problemlos geschnitten (Ausdruck grau auf normalem glattem Papier), rechts Ausdruck auf Aquarellpapier trotz schwarzem Rand nur widerwillig und nach vielmaligem Einscannen geschnitten (Fehlermeldungen es sei nicht alles auf der Matte (war es aber), außerdem hat er Striche nicht erkannt (siehe als Beispiel rechts Haarlocke)... Schade, denn ich mag Aquarellpaier eigentlich viel lieber.
... Scheint nicht sein Tag gewesen zu sein ;). Ein andermal hat alles wunderbar geklappt.
***

Edit

Ich habe den ScanNcut wieder verkauft und die Cameo behalten. Und zwar aus zwei Gründen: 
Das Display ist - obwohl es ja schon das größte ist - wirklich sehr fummelig. Wenn man gescannte Sachen einrahmen möchte, braucht man wirklich manchmal eine Mords-Geduld, weil das Display superschnell reagiert aber es zu klein ist, um alles richtig zu sehen. So muss man ständig die Position korrigieren.
Manchmal stand ich da über 40 Minuten, um eine Seite mit verschiedenen Stempeln einzulesen und zu schneiden. Ob es lichtabhängig war oder nicht  sei jetzt dahingestellt. Aber schon alleine  wenn man das selbe Blatt Papier nach einem Abbruch sofort und genau so wieder eingelesen hat, haben sich andere Ergebnisse am Display gezeigt. Immer.
Der ScanNcut ist ein super Gerät. Hätte er ein größeres Display und hätte er meine Stempel etwas zuverlässiger korrekt eingelesen, hätte ich ihn echt gerne behalten. Aber wenn ich 40 Minuten am Gerät rumfummeln muss, dann kann ich meine 8 Stempel auch gleich mit der Hand ausschneiden (und dabei Hörbuch hören)... Dafür bietet er mir nicht genug Mehrwert.
Und so im Ganzen gesehen... Ich benutze den Plotter hauptsächlich für Papier. Durch die Schnitte und den Papierstaub werden die Matten ziemlich schnell "entklebt". Dadurch, dass man bei der Cameo die Matten durch andere oder selbstgemachte ersetzen kann, spart man hierdurch doch ziemlich viel Geld. Matten, die kaum noch kleben, benutze ich dann für Vinyl (und da klebt es dann noch mehr als gewünscht).

Sonntag, 11. Dezember 2016

Mühsam aber es hat sich gelohnt...

Ich möchte Euch heute mal meinen fertigen Schubladenschrank zeigen. Ich habe ihn bei den ebay Kleinanzeigen gefunden, mich gleich schockverliebt (na ja, bei Schubladen war das nicht anders zu erwarten - und alter Kruscht ist ja sowieso immer meins ;)) und gleich zur Hälfte anbezahlt. Nach dem Umzug, 8 Wochen später, habe ich mir ein Auto gemietet und den Schubladenschrank abgeholt. In diesem Augenblick kam der "Schock"... "Ach Du liebe Zeit, was habe ich mich blenden lassen, warum tue ich mir sowas an". Wasserschaden oben und an den Seiten, Schubladen feucht (stand halt in der Garage)... und am allerliebsten hätte ich ihn stehen lassen *lach*.
Wir haben das Furnier abgerissen, den Schrank mit Holz neu "verkleidet", mein Freund hat die Griffe abgeschraubt und sie mir einzeln mit dem Dremel von Rost befreit. So ein Schatz! (Ist ja nicht so als hätten wir nicht noch 150 Kartons auszupacken gehabt!). Ich habe alle Schubladen in der Badewanne abgeschrubbt... Und dann erstmal mit Kalkfarbe gestrichen. Bis ich drauf kam, dass das nicht die tollste Idee war (siehe Post zuvor). Also alles wieder abgeschmirgelt und Kreidefarbe drauf. Finish: Wachs. Es war echt mordsmäßig viel Arbeit, aber jetzt ist er ein echtes Schmuckstück.
Wenn ich heute so drüber nachdenke, was wir in den letzten 5 Monaten gewuppt haben, es ist unglaublich. Letzte Woche haben wir übrigens den letzten Karton ausgeräumt.
 Nicht nur oben sah er so aus, sondern auch an den Seiten und unten:
Es ist ein alter Aktenschrank vom BKA, in die Schubladen passen Sachen rein, die etwas größer sind als DinA4. Schicke Schubladenform, oder?
Und heute werde ich die Schubladen beschriften. 

Mittwoch, 2. November 2016

Die (bittere) Wahrheit über Kreidefarbe... Meine Erfahrungen... Ich räume jetzt auf mit den Mythen und Versprechungen

In den letzten 3 Monaten habe ich etliche Möbel mit Kreidefarbe gestrichen (Tisch, 2 riesige Kommoden, Tellerregal, Tassenregal, Hocker), Kreidefarbe selbst angemischt (nachdem ich tolle youtube-Videos mit Empfehlungen gesehen habe) und wollte die meine Realität mal für Euch zusammenfassen:

  • Kreidefarbe kann man ganz einfach kostengünstig selbst herstellen

Kann man vielleicht, aber nicht mit Alpina und Sumpfkalk ;)...
Da ich ja (leider) so ein Mensch bin, der alles selbst ausprobieren muss und zudem ein Fan von Kalk bin (habe ja 8 Jahre lang selbst ein Fachwerkhaus saniert), habe ich groß eingekauft... Einen Eimer Sumpfkalk für 20 Euro, eine Dose Alpina Weißlack (mit Wasser mischbar) für 17 Euro...
Anfangs strich sich das recht gut. Aber man kann die Farbe nicht aufbewahren. Schon am nächsten Tag hatte ich einen großen Klumpen (und natürlich hatte ich brav einiges angemischt, ich wollte ja meine riesige Kommode streichen...). Also einen Klumpen Sondermüll (ist ja Weißlack drin, das gehört nicht in den Hausmüll). Also neu angemischt und weitergestrichen. Das Streichergebnis war nicht "schön". So wie es sich für Kalk gehört, war die Schicht "chanchierend", also die Kommode sah schlicht und einfach fleckig aus, was auf die Lichteinflüsse zurückzuführen war. So wie der Flor eines Teppichs... Jeder Pinselstrich war schattig. Na ja, davon abgesehen, wenn man sie angefasst hat, war man weiß...
Für die 37 Euro hätte ich mir besser direkt Kreidefarbe gekauft, ganz zu schweigen von den Stunden, die ich für das 3 malige Streichen vertrödelt hatte. Und das tägliche neu Anmischen (weiß geht ja noch, aber bunt?).
Es gibt auch Rezepte mit Kreide, aber die habe ich mir dann erspart und habe DIE angepriesene Farbe der Saison gekauft: Annie Sloan.

  • Kreidefarbe braucht man nur 1 x streichen

*hahaha* ja, was für ein Traum, gell? Es ist und bleibt aber ein Traum... Unbehandeltes Möbel musste ich mindestens 3 x streichen (weiß). Und dunkles Holz? ... das wollt ihr nicht wissen... (falls doch, lest weiter)

  • Kreidefarbe kann man ohne Vorstreichen direkt auf das Holz auftragen
Jaaaa geht. Bei unbehandeltem hellem Holz. Aaaber: Unbehandeltes Holz saugt sehr stark. Der Pinsel bleibt sozusagen während des Streichens "bappen". Wen das nicht stört und wen auch nicht stört, dass der Anstrich dann ziemlich "pampig/pinselstrichig/dickfett" aussieht, nur zu. Ansonsten die erste Schicht mit Wasser verdünnen.
Wenn Euer Holz allerdings nicht "Natur" ist (wenn Lack drauf ist oder Beize oder wenn es sich um Buche/Eiche usw. handelt), dann streicht vor. Und zwar mit Isoliergrund. Ich habe die Erfahrung selber gemacht,  dass alles andere durchblutet. Ich glaube ja auch, was hier viele Menschen in Blogs von sich geben und habe bei meinem ersten Projekt nicht mit Isoliergrund vorgestrichen. Das war ein Fehler.
Warum 2 x vorstreichen? Ganz einfach... Bei dunklem Möbel braucht man, um es weiß zu bekommen, mindestens 4 (!) Anstriche (ja, ehrlich, auch wenn oft etwas anderes behauptet wird). Man kann auch 1 x mit Isoliergrund vorstreichen, muss dann 3 x mit der teuren Kreidefarbe drüber. Bei der ersten Kommode habe ich das noch gemacht, aber ruckzuck ist die Kreidefarbe leer *jammer heul, 30 Euro weggepinselt, einfach mal so*. Die 2. Schicht Isoliergrund ist einfach aus Kostengründen die bessere Wahl, zudem werden so auch noch die kleinsten Poren verschlossen, aus denen Farbe ausbluten könnten.

  • Wachsen ist klasse

Wenn ich es nochmal kaufen müsste, würde ich tatsächlich Lack nehmen. Aber ich habe schon in 2 Dosen Wachs (weiß und transparent) investiert. Wachsen ist mühevoll, es geht besser, wenn man einen (teuren) Wachspinsel benutzt, man darf nicht zu viel Wachs auftragen (es klebt und das ändert sich auch nicht nach 6 Wochen, wie versprochen)  und muss später noch polieren (also einen Arbeitsschritt zusätzlich). Außerdem ist die Oberfläche dann nicht wirklich feucht abwischbar. Aber es sieht schön aus ;) *ist doch was!*.
Überlege die ganze Zeit, ob die Konsistenz der von Schuhcreme gleicht... Ist es etwa...?
Übrigens, das "farblose" Möbelwachs aus dem Baumarkt ist gelblich, egal, welche Sorte man nimmt. Das von Annie Sloan beispielsweise ist transparent.

  • Farbige Kreidefarbe

Auch ich wollte mehrere Farben haben, ist ja klar. Jedes kleine Pöttchen kostet einen Haufen Geld. Nachdem ich die Farben hatte, außer das gewünschte Grau, musste ich mein Grau selbst anmischen. Dazu habe ich einfach Acrylfarbe in das Weiß gegeben (ich habe welche von Schmincke, jede andere tut es sicher auch). Funktioniert prima. Also man muss nicht alle Farben kaufen, weiß genügt. Die Farbe hält sich und nach dem Aufrühren ist sie wieder wie vorher.

(Tellerregal, Weichholz, 5 x gestrichen und jetzt passt es vom Stil her nirgendwo hin, obwohl da so schön Stempelkram reinpassen würde *grrr* -> wird verkauft. Kein Isoliergrund verwendet.)
(Tassenregal, Eiche hell, nach dem 4. Mal streichen (davon 1 x Isoliergrund):)
(Tassenregal, eeendlich fertig nach dem 5. Mal streichen:)
(Kommode vorher/nachher, Eiche dunkel -> Türen und Regalböden müssen noch, 4 x gestrichen, davon 2 x mit Isoliergrund:)


(2 x gestrichen mit Isoliergrund, so sehen die Fachböden dann aus:)

Sonntag, 30. Oktober 2016

Hundebett Katzenbett Boot Schritt-für-Schritt-Anleitung

  • Boden: Schneide den Boden in so einer Form zu. Damit der Boden gleichmäßig wird, falte den Stoff jeweils in der Mitte. Nimm die Maße deinem Haustier entsprechend. Die Außenkante ist gleichzeitig die Außenkante des Bettes. Also so groß wird es. Es sollte ein festerer Stoff sein, der sich nicht dehnt. Ich habe Baumwollvelours genommen.
  • Markiere jeweils die "Faltpunkte" am Rand mit Schneiderkreide.
  • Jetzt umsäume die Kante mit Zickzackstich oder mit der Ovi.
  • Entweder Du schneidest jetzt in der selben Größe noch 2 Stofflagen für das Innenkissen zu oder Du machst Dir ein Schnittmuster, das Du dann später hierfür verwendest!
  • Nimm ein Maßband und ermittle somit den Umfang. Messe direkt außen am Rand (= Stofflänge für den weichen gepolsterten Rand). 
  • Notiere Dir den Umfang, wir brauchen den Wert später.
  • Schneide jetzt genau in der Stofflänge (ohne Nahtzugabe) Dein Seitenteil zu. Für mein Boot waren das 74 x 270 cm). Beachte, dass die Höhe doppelt genommen werden muss (innen + außen = Gesamtbreite des Stoffes) bzw. wenn Du den Stoff teilst oder zwei verschiedene Stoffe zusammennähen willst, dann jeweils einfach (wären hier im Beispiel 37 x 270 cm und davon 2 Bahnen).
  • Jetzt umsäume die Kante mit Zickzackstich oder mit der Ovi.
  • Nähe die Stoffbahn bis in der Mitte zusammen (linke Seite). Bis zur Mitte deshalb, weil wir noch eine Füllöffnung brauchen.
  • Jetzt kommt es darauf an, wie Du den Verschluss für die Füllöffnung machen möchtest: Du kannst beispielsweise Klettband einnähen, einen Reißverschluss (an sowas knabbert mein Hund gerne) oder die Öffnung mit Kamsnaps schließen. Da ich Kamsnaps benutzt habe, beschreibe ich diesen Weg:
  • Schlage auf der Rückseite den Saum um und nähe auf beiden Rückseiten Nahtband fest, damit die Unterseite für die Kamsnaps stabil ist. Falls Du Jeans oder dicken Stoff für Dein Boot benutzt, brauchst Du das nicht.


 (und so sieht das dann von der schönen Seite aus)

  • Jetzt kannst Du schon die Kamsnaps einsetzen, wenn Du möchtest.
  • Falte Deinen Stoff 2 mal und markiere die 4 Faltlinien mit Schneiderkreide.
  • Jetzt clipsen wir die Außenseite links auf links fest (falls Du keine Wonderclips hast, benutze einfach Stecknadeln). Achte darauf, dass Du den Teil mit den Kamsnaps NICHT festclipst, der muss nach innen zeigen. Benutze dazu Deine jeweils 4 Markierungen auf den Stoffen (Schneiderkreide).
 (Wenn Du so wie ich zuviel Boden-Stoff hast, macht nichts, stecke es einfach gleichmäßig fest:)
 Jetzt nähe gleichmäßig den Rand fest.
 (Nun wollte ich ein Foto von dem Ganzen machen, aber wie Ihr seht, Sammy war schneller *lach* -> ich musste ihn aussperren, weil er sich immer auf meine Stoffe legt, wie eine Katze...)
 (So sieht nun mein Boot von unten aus: der Rand ist festgenäht und das Velours ist später unten und schont den Boden:)
(So sieht mein Boot dann von innen aus:)
  • Um einen gleichmäßigen Abstand des Innenteils zu gewährleisten, markiere nun einen gleichmäßigen Rand mit Schneiderkreide. Auf diese Linie wird dann später der Stoff angenäht.
  • Markiere unbedingt noch die 4 "Faltpunkte" auf dem Boden auf der neuen Linie, die brauchen wir gleich noch.
  • Messe den Innenrand mit dem Maßband und notiere Dir den Umfang, wir brauchen den Wert später.

  • Logischerweise müssen wir nun unseren Innenradius nun verkleinern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Du kannst z. B. Gummi einnähen, den Stoff kräuseln, usw.). Ich habe Gummi eingenäht. Meine Brother hat eine Nähplatte mit Loch (praktisch). Vielleicht hast Du ja einen Gummibandfuß... Falls nicht, ziehe Gummi einfach per Hand (große Nadel) durch Deine versäuberte Naht, das geht genauso gut. Nimm das Gummi 5 cm kürzer als der eben gemessene Innenradius.

  • Stecke den Gummirand mit Stecknadeln gleichmäßig auf dem mit Schneiderkreide markierten Innenrand fest. Dazu sind die 4 Markierungen jetzt sehr hilfreich.
  • Nähe den Stoff fest.
  • Nun müssen nur noch die 2 Inlets genäht werden.

  • Stelle 2 Inlets her. Die fertige Länge ergibt sich aus der Summe der Umfänge innen und außen (die Du Dir notiert hast), geteilt durch 4. (Beispiel: Umfang außen 200 cm, innen 170 cm = 200 + 170 = 370 : 2 = 92,5 cm). Die Höhe ist die halbe Höhe Deines Außenstoffes *logisch.
  • Damit das gefüllte Inlay nicht zusammenschubbelt, nähe in etwa gleichmäßigen Abständen vorne und hintenKnöpfe fest und ziehe sie leicht zusammen (nicht press).

  •  Jetzt musst Du nur noch die Inlays in Deine Seitenteile stecken und die Kamsnaps schließen.
 (So schnell kann ich garnicht gucken, wie sich's das Hundevieh bequem macht *lach*...)


  •  Jetzt stelle noch das Innenkissen her. Die Maße sind die gleichen wie beim Boden. Fülle es.



     Fertig :)